Vereinsfarben: schwarz-weiß

Gründungsjahr: 1909

 

Stadion:

OBERTALSTADION

 

Clubhaus: 

Gaststätte VOLLTREFFER

 

Adresse:

Obertalstr. 23

78136 Schonach

 

Kontakt: 

Tel: 07722 - 3510

mail: info@fc-schonach.de 

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Chronik des FC Schonach

1909: Im Gasthof „Schwanen“ gründen 30 Fußball-begeisterte Schonacher einen Fußballclub. Gründungsvorsitzender wird der Turmuhrenfabrikant Wilhelm Schneider, von dem auch der Name ,,Teutonia“ stammt.  Die Gründungsversammlung wählt neben Schneider Johann Kaltenbach zum 2. Vorsitzenden, Wilhelm Bonnert zum Schriftführer und Wiegand Haberstroh zum Spielführer. Vom Gründungsjahr bis zum ersten Weltkrieg 1914 spielte der Fußballclub bereits auf der Laubeck.  Das Vereinslokal bleibt anfangs der Schwanen, später wurde es dann über fünf Jahrzehnte der Schlossberg. Der FC Teutonia 09 Schonach gehört zu den ältesten Fußballvereinen in ganz Südbaden.
 
1910: Im ersten offiziellen Spiel gewinnen die Schonacher deutlich in der Retsche gegen den kurz zuvor gegründeten Lokalrivalen FC Triberg.  Doch die Anfangszeiten sind hart. Es fehlt am nötigen Geld und der Ausrüstung für die Fußballer. Zudem blieb die Platzfrage über viele Jahre ungeklärt. Zu Auswärtsspielen, zum Beispiel nach Mönchweiler oder Gütenbach,  geht die Mannschaft zu Fuß, Sportzeug und Verpflegung im Rucksack. Trainiert wurde barfuß und mit strohgefüllten Bällen.
 
1912: Aus dem Erlös eines Theaterstücks kauft sich der FC den ersten vereinseigenen Lederball.  
 
1919: Ein Schonacher Spieler verletzt sich so schwer, dass die Eltern ihren Söhnen das Fußballspielen verbieten. Das Vereinstief dieser Zeit überbrückt der ,,Salzgässlerclub“, der  ins Leben gerufen wird. Sie spielen vorwiegend auf der Schwarzenbacher Höhe. Mit ihrem Sportsgeist halten sie die Fußballidee in Schonach hoch und ermöglichen so dem FC Teutonia in den Jahren 1923/24 einen neuen Aufschwung. Es folgt die Rückkehr auf die Laubeck, die fortan für über 70 Jahre das zuhause  der Schonacher Fußballer sein wird.
 
1925: Die erste Meisterschaft und der Aufstieg in die B-Klasse wird gefeiert. Ein Jahr später stand erneut eine Meisterschaftsfeier an. Der FC Schonach wird Bezirks- und Gaumeister des Schwarzwaldes.  Der Verein zählt bereits 110 Mitglieder. Es gibt erstmals eine zweite Mannschaft.
 
1929: Das 20-jährige Stiftungsfest wird ein wahrer Höhepunkt. Sportliche Schlagzeilen schreibt der 4:1-Sieg gegen den FC Furtwangen vor fast 2000 Zuschauern „auf Deutschlands höchstgelegenem Sportplatz“, wie die „Sportrundschau“ die Laubeck bezeichnet. 30 neue Mitglieder treten dem Verein bei und eine dritte Mannschaft wird ins Leben gerufen. „Wir waren erfolgreich wie nie“, erzählt Eugen Burger Jahrzehnte später.  Zudem hat der Fußballclub, trotz der Weltwirtschaftskrise die Möglichkeit, das seit 1924 gepachtete Laubeck-Gelände zu kaufen. Nach zähen Verhandlungen mit Albin Herr vom ,,Schneiderkürishof“ und durch ein zinsloses Darlehen auf zehn Jahre vom Schloßbergwirt Augustin Herr unterstützt, werden rund 7000 Quadratmeter Eigentum des Vereins.

1930: Der Verein wird am 28. April ins Vereinsregister eingetragen und somit seine Rechtsfähigkeit herbeigeführt. Die Mitgliederzahl war auf 183 angestiegen.
 
1933: Einziger Tagungsordnungspunkt der Generalversammlung 1933 war die sogenannte Gleichschaltung, nachdem in Deutschland die Nationalsozialisten die Macht übernommen hatten. Eugen Burger wird  als Vorsitzender wiedergewählt. Eugen Burger gehörte zu den großen Persönlichkeiten beim FC Teutonia 09. Der Verein verdankt ihm sehr viel. Er war Rekordspieler, Spielführer, Jugendleiter, Spielausschussvorsitzender, später Ehrenvorsitzender, Festpräsident und Mäzen.
 
1939: Während des zweiten Weltkrieges (1939-45) wird der Spielbetrieb unterbrochen.
 
1945: Unter schwierigen Verhältnissen bringt Karl Hör II den Verein nach dem 2. Weltkrieg wieder in Gang. Ihm ist  es in erster Linie zu verdanken, dass der Spielbetrieb wieder aufgenommen werden kann.  Nach bescheidenen Anfängen gibt es schon bald  wieder eine zweite Mannschaft und 1956 ist die Zahl der Aktiven so groß, dass es über zehn Jahre hinweg eine dritte Mannschaft gibt.  
 
1951: Die 50er Jahre werden geprägt von der Ära Fritz Bernhard. Er macht aus dem Verein eine große ,,Fußballerfamilie“. Nahezu ein Jahrzehnt bis zu seinem Tod 1959 führt  er als Garant für Harmonie den FC Teutonia. Enge Mitarbeiter von Bernhard in der Vereinsführung sind  Albrecht Kaiser und Albrecht Schwer. Beide gehören zudem als Spieler der glanzvollen Meistermannschaft  der 50er Jahre um den Abwehrstrategen und langjährigen Rekordspieler Willi Becker an. Die Jugend unter Andreas Zipfel und Albert Pfaff sammelt in den 50er Jahren zahlreiche Staffel-Titel und wird auch Schwarzwald-Meister.
 
1953: Die erste Mannschaft steigt in die 2. Amateurliga auf. Der Sportplatz wird für 23 000 DM umgebaut
 
1959: Schock für den Fußballclub:  Am 28. Mai verstirbt Fritz Bernhard. Die Fußballfamilie trauert um ihn. Im Juni wird Albrecht Kaiser zum neuen Vorsitzenden gewählt.
 
1960: Unter der Führung von Albrecht Kaiser beschließt der FC, ein vereinseigenes Clubhaus zu bauen. Im Dezember findet bereits das Richtfest statt.
 
1961: Ein großer Tag: Am 29. Juli ist Einweihung des neuen Clubhauses. 80.000 Mark kostet das neue Vereinsheim und kam vor allem durch die große Gemeinschaftsleistung vieler aktiver und passiver Mitglieder sowie Vereinsgönnern zustande. Das Clubhaus dient fast vier Jahrzehnte als Zuhause des  FC Teutonia 09. Bewirtet wurde die Gaststätte stets von Mitgliedern und deren Partnerinnen. Es war bis 1998  eine wichtige Einnahme-Quelle für den Verein.
 
1962: Zum ersten Mal wird ein Ortsturnier ausgetragen. Erster Sieger wird der Musikverein.
 
1963: Die Handballer werden als FC-Abteilung aufgenommen. Erster Abteilungsleiter ist Karl Koch.
 
1967: Das erste Firmenturnier gewinnen 1967 die Burger Industriewerke
 
1968: Der FC Schonach steigt nach15 erfolgreichen Jahren aus der 2. Amateurliga ab in die Bezirksklasse.
 
1979: Der Verein feiert 70-jähriges Jubiläum und hat mittlerweile 480 Mitglieder.
 
1984: Das Jahr steht ganz im Zeichen des 75-jährigen Vereinsjubiläums.  Albrecht Kaiser erhält nach 25 Jahren als Vereinsvorsitzender die sehr selten verliehene Verbandsehrennadel in Gold. Die D-Jugend des FC  Bayern München kommt beim Festwochenende zum Freundschaftsspiel. Nach den Festivitäten präsentiert der Fußballclub eine neue Vorstandschaft mit  Gabriel Fleig an der Spitze. Zweiter Vorsitzender ist fortan Reinhold Herr.  Albrecht Kaiser wird zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Zudem erhält er das Bundesverdienstkreuz am Bande.  Es gab in den 50 Jahren, in denen er im Verein aktiv tätig war,  kaum einen Posten, den er nicht ausgeübt hat.
 
1985: In der Saison 1984/85 hat die erste Mannschaft eine sportlich starke Phase. Nach der Herbstmeisterschaft in der Bezirksliga durfte man sich berechtigte  Hoffnungen auf den Landesliga-Aufstieg machen, am Ende bleibt aber nur Platz vier. Im Jahr darauf wird die Mannschaft Bezirksliga-Vizemeister.

 

1986: Unter Trainer Alex Nock steigt  die A-Jugend nach dem Meistertitel in der Bezirksklasse in die Verbandsstaffel auf. In dieser Liga kann sich unsere älteste Jugendmannschaft gegen die starken Teams vom Bodensee fünf Jahre lang behaupten. Im Aufstiegsjahr gelingt sogar der dritte Tabellenplatz.
 
1988: Die erste Mannschaft steigt aus der Bezirksliga ab und tut sich in der Saison 1988/89 sogar in der Kreisliga A sehr schwer. Niederlagen gegen die Lokalrivalen aus Triberg, Schönwald und Nußbach verdeutlichen, dass  das FC-Schiff Gefahr läuft, in die Kreisliga B abzudriften. Dagegen erhält die Jugendabteilung aufgrund ihrer ausgezeichneten Arbeit den Sepp-Herberger-Preis.
 
1990: Mit Alex Feiß als Trainer kommt in der Saison 1989/90 derAufschwung. Im Sommer,  in dem Deutschland Fußball-Weltmeister wird, haben auch die Teutonen allen Grund zu Feiern. Die „Erste“ (Kreisliga A) und die ,,Zweite“  (Kreisliga B) holen souverän den Meistertitel. Zudem gewinnt die A-Jugend den Bezirkspokal.  Die Begeisterung ist so groß, dass sogar erstmals in der Vereinsgeschichte eine Damen-Fußballmannschaft ins Leben gerufen wird. Mit den Trainern Martin ,,Öli“ Kienzler und Olaf Hilzenbecher spielte dieses Frauen-Team bis 1994 in der Punkterunde mit, wird  dann aber aus Mangel an Spielerinnen wieder aufgelöst.   
 
1992: Unter dem neuen Trainer Bernd von Au wird die erste Mannschaft Bezirksliga-Herbstmeister, fällt jedoch in der Rückrunde auf einen Mittelfeldplatz zurück. Immerhin wird unsere E-Jugend in diesem Jahr Schwarzwald-Hallenmeister und Vierter bei den Südbadischen.
 
1993: Der Förderverein wird gegründet. Nachdem durch das Führungsduo Gabriel Fleig und Reinhold Herr zusammen mit Alex Nock, Wilfried Ruf (Schriftführer), Dirk Schneider (Kassier) und Albert Kaiser ein Förderverein ins Leben gerufen wird, schreibt sich dieser auf die Fahne, den FC in punkto Sportplatzbau voranzubringen.
 
1994: Nachdem die erste Mannschaft in der Saison 92/93 noch einen guten Mittelfeldplatz belegte, folgt im darauffolgenden Jahr der Abstieg.
 
1995: Mit dem neuen Spielertrainer Georg Kienzler gelingt der ersten Mannschaft in der Saison 1994/95 der direkte Wiederaufstieg. Zudem wird auch die zweite Mannschaft in der Kreisliga B unter der Regie von Hans Griesbeck Meister. Die erste Mannschaft belegt im ersten  Bezirksliga-Jahr den hervorragenden vierten Platz, steigt jedoch ein Jahr später, 1996, wieder ab.  
 
1997: Albert Kaiser und Rudi Burger übernehmen den Vorsitz des Fördervereins und bringen den Verkauf des vereinseigenen Laubeck-Geländes und den Bau eines neuen Sportplatzes im Obertal in Gang.
 
1999: Ein großer Meilenstein in der Vereinsgeschichte. Pünktlich zum 90. Geburtstag  wird der neue Kunstrasen-Platz im Obertal fertig gestellt. Zudem wird die erste Mannschaft zum dritten Mal innerhalb von neun Jahren Kreisliga A-Meister. Das Team von  Trainer Hans Griesbeck steht bereits vier Spiele vor Saisonende als Titelträger fest. Und dies obwohl man in der Rückrunde alle Heimspiele auf fremden Plätzen austragen musste. Zudem  gelingt der ,,Zweiten“ als Vizemeister ebenfalls den Aufstieg.
 
2000: Direkt nachdem der neue Platz fertig gestellt ist, folgt für den Verein die nächste große Aufgabe: Der Clubhaus-Bau. Über ein Jahr hinweg und mit rund 20 000 Arbeitsstunden der Vereinsmitglieder entsteht ein wahres Prunkstück über drei Stockwerke, inklusive der neuen Vereinsgaststätte „Volltreffer“.
 
2001: Das neue Clubhaus wird eingeweiht. Die Baukosten betragen rund 800.000 DM.  
 
2002: Albert Reiner gründet die erste Mädchenmannschaft des FC Schonach. Fortan wächst die Mädchenfußball-Abteilung Jahr für Jahr an und feiert beachtliche Erfolge.  Bisheriges Highlight ist der Südbadische  Hallenmeistertitel der C-Juniorinnen 2006. Noch nie zuvor hat eine Mannschaft des FC Schonach einen Titel auf südbadischer Ebener gewonnen.

 

2003:  Nach dem Meistertitel in der Bezirksliga steigen die A-Junioren unter den Trainern Mark Lange und Martin Hettich zum zweiten Mal in die Verbandliga auf.
 
2004: Reinhold Herr löst Gabriel Fleig als Vereinsvorsitzender ab. Zweiter Vorsitzender wird Markus Wisser. Dem Duo wird bald klar, dass sich der Verein beim Clubhaus-Bau übernommen hat und die  Schuldenlast dem FC  schwer zu schaffen macht.  
 
2006: Die erste Mannschaft um Trainer Jürgen Schmidt feiert in einem dramatischen Saisonfinale der Saison 2005/06 die Kreisliga A-Meisterschaft. Es ist  der vierte Kreisliga A-Meistertitel seit 1990. Alle vier Titel wurden mit Schonacher Trainern gewonnen. Die „Zweite“ wird in dieser Saison zum zweiten Mal in Folge Kreisliga B-Meister.  
 
2007: Das Jahr ist nicht nur sportlich durch den Abstieg aus der Bezirksliga enttäuschend. Der Verein schlittert immer tiefer in die finanzielle Krise und kann die Insolvenz gerade noch so abwenden. Das Aufatmen ist riesengroß.  Der FC Teutonia 09 erlebt somit doch noch seinen  100. Geburtstag.

 

2009: Jubiläum 100 Jahre FC SCHONACH ....

 

2012: Damen-Double... Meisterschaftsbild sehen Sie hier

 

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